IcebugXperience 2016: Etappe 3 DONE

Sie ist Geschichte – die IcebugXperience. Insgesamt 73 Kilometer, aufteilt auf drei Etappen durch die einzigartige Felsenküste Südwest-Schwedens. Mit einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen – und sehr müden Beinen – ging es gleich nach dem Rennen gestern Nachmittag bzw. Abend wieder zurück nach Hause.

Wie es gestern lief?

Auf der letzten Etappe warteten 20 Kilometer mit 375 Höhenmetern.

Bildschirmfoto 2016-09-05 um 12.37.50Da meine Schweizer Bloggerkollegin Yvonne sich am Knöchel verletzt hatte, hieß es für mich – ALLEINE loslaufen. Ich entschied mich etwas aus der Komfortzone hinauszugehen und Gas zu geben. Daher gibt es auch keine Running Zuschi Bilder von der Strecke… dafür aber wieder traumhafte Shoots von Horst 🙂

Immerhin waren die Bedingungen perfekt: Sonnenschein, eine leichte kühlende Brise… und gute Laune unter der rund 300 Läufer umfassenden Truppe. Losgelassen wurden wir in Hunnebostrand – an der gegenüberliegenden Bucht von Ramsvik.

Zum Start ging es wieder übers Wasser... stressfrei!
Zum Start ging es wieder übers Wasser… stressfrei!

Nach einem 2K langen Flachstück ging es wieder die Felsen hinauf und dann hinein ins Waldvergnügen.

DSC03025Jawohl – genau meines! Ich genoss es über die schmalen Trails zu tanzen. Die Kilometer vergingen wie im Nu und schon war ich wieder auf Meereshöhe.

DSC03266Als nette Abwechslung wartete ein Inselhopping über Fußgängerbrücken.

Die letzten vier Kilometer führten uns erneut durch den Wald auf der Ramsvik Insel – und mit jedem Schritt, dem ich dem Ziel näher kam, freute ich mich auf das kühlende Bad im Meer. DSC03297Nach knapp zwei Stunden war die ganze Sache auch schon wieder vorbei… und mit ihr das gesamte IcebugXperience Abenteuer. Natürlich mit abschließendem Fußbad im 16 Grad frischem Wasser und einem leckeren Abschlussessen mit all den neuen, lieb gewonnenen Läuferfreundschaften. DSC06261

Den Gesamtsieg bei den Damen holte – wie schon 2015 – die Slowenin Jana Bratinn. Sie benötigte insgesamt 6 Stunden und 15 Minuten. Die Herrenwertung ging an den Norweger Sven Kilander in 5 Stunden und 18 Minuten. Für einen mehr oder minder frisch gefangenen Etappenläufer eine beachtliche Leistung 🙂

IMG_2404

Außerdem: ich war nicht die einzige Österreicherin… eine Gruppe des Vorarlberger Teams hellblau.Powerteam war ebenfalls mit dabei. Sie hatten durch einen Magazinartikel von diesem Rennen erfahren.

Mein finales Fazit: 

  • Genialer Event, bei dem es nicht um das extra Extreme geht, sondern um drei fröhliche Lauftag an einer einzigartigen Location
  • Was mir besonders gut gefiel: auch wenn du eine Etappe nicht beenden konntest, durftest du am nächsten Tag wieder an den Start gehen. Bzw. jede(r) konnte – nach Rücksprache mit dem OK Team – von der Running Truppe zu den Hikern wechseln und umgekehrt. Somit – alles unkompliziert und unbürokratisch.
  • Die Idee, ein verträumtes Camping Dorf in einer Sackgasse als Race HQ zu verwenden, war goldrichtig. Viele nahmen das Angebot an und nächtigten von Donnerstag bis Sonntag hier. Das machte den Spirit zusätzlich außergewöhnlich.
  • überschaubare Anzahl an (fast ausschließlich) entspannten Läufer, aus aller Welt, mit denen es wirklich Spaß gemacht hat, dieses Fleckchen Erde zu erkunden
  • Reibungslose Organisation – vom Transfer, über Verpflegung bis hin zum ganzen Rundumprogramm
  • Besonders hervorzuheben: die Auszeichnung der Strecke mit den pinken Bändern war perfekt! Kein einziges Mal hab ich mich verlaufen… bzw. hörte ich von irgendjemanden, dass sie falsch abgebogen wären! Respekt!

    Immer den pinken Bändern nach
    Immer den pinken Bändern nach

Zum Abschluss noch ein paar Tipps, falls du 2017 an der IcebugXperience teilnehmen möchtest:DSC03089

  • Unbedingt im Ramsvik Camping Dorf – idealerweise in einer Hütte – übernachten. Ist am einfachsten – denn der Veranstalter bietet ein 3 Tage-Paket inkl. Vollpension an. Der Preis beläuft sich auf rund 3.400 Schwedischen Kronen (umgerechnet ca. 340 Euro).
  • Nimm dir im Anschluss noch ein paar Tage Zeit die Umgebung in Ruhe zu erkunden
  • Wenn du ganz bestimmte Verpflegung vor, während und nach dem Rennen benötigst: unbedingt mitbringen. Es gibt nur einen kleinen Camping Shop mit dem notwendigsten!
  • Am schnellsten kommst du nach Ramsvik via Göteborg. Von dort bietet der Veranstalter Transfers für internationale Gäste an!
  • Packe sowohl für heiße als auch feucht-kalte Tage ein. Es ist alles möglich! Vor allem der Wind kann eine Qual werden.

Die nächste IcebugXperience findet von 1.-3. September 2017 statt… Wann die Registrierung öffnet, steht noch nicht fest… einfach der IcebugXperience Facebook Seite liken… und immer uptodate sein 🙂

 

3 comments on “IcebugXperience 2016: Etappe 3 DONE

  1. Über diese Felsenküste zu laufen muss doch wirklich etwas Besonderes sein. Das sind wirklich wieder schöne Eindrücke. Dadurch, dass man auch ohne Finish einer Etappe weiter machen kann oder sogar zum Wandern übergehen kann, ist das doch sicher auch eine Veranstaltung für Anfänger von Etappenläufen, oder?

    1. Genau! Es ist viel stressfreier, als wenn du weißt – oh Gott, wenn ich jetzt nicht ankomme oder die Karenzzeit nicht schaffe, war alles umsonst!

      1. Das hört sich wirklich sehr schön an. Gerade beim ersten Versuch, sollte man es doch so richtig genießen können.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.