Suunto Ambit3 Vertical Produkttest

Follow my blog with Bloglovin
Die Ziele sind hoch oben… vor allem mit der Suunto Ambit3 Vertical, dem jüngsten Spross der Ambit Familie! Seit wenigen Wochen ist sie erhältlich und ich nahm sie mir gleich einmal genauer unter der Lupe.Bildschirmfoto 2016-02-21 um 17.46.13

Design

Das ist eines der ganz entscheidenden Neuerungen! Die Suunto Ambit3 Vertical hat als erstes Modell den GPS Sensor im Uhrring integriert. Der dominante Mugel unterhalb des Displays ist weg. Vor allem für Frauen-Handgelenke hat das einen großen Vorteil: der verbesserte Tragekomfort 🙂 Die Uhr liegt jetzt – selbst bei sehr schmalen Handgelenken – viel mittiger  und verrutscht nicht.IMG_0799 (1)

Das bringt auch einen leichten Gewichtsvorteil. Wiegt die Ambit 3 noch 82 Gramm, bringt die Vertical nur noch 75 Gramm auf die Waage.

Das Design an sich gefällt mir persönlich sehr gut. Das Uhrband gibt es in vier unterschiedlichen Varianten: weiß, schwarz, blau und lime. Der Uhrring ist bei jedem Modell schwarz.

Technische Neuheiten

  • Entscheidend für Gipfelstürmer sind die Route und die Höhenmeter. Die Suunto Ambit3 verfügt im Aktivmodus ein Höhenprofil, auf dem du deinen bewältigten Steigungsverlauf sowie die bereits zurückgelegten Höhenmeter auf einem Blick siehst. Zudem kannst du den aktuellen Steigungswinkel ablesen. Folgst du einer hochgeladenen Route, so siehst du wie viele Höhenmeter du noch vor dir hast, bzw. wie viele du schon erfolgreich hinter dir sind.

IMG_0791 (1)

  • Im Auswertungsmodus siehst du direkt auf der Uhr den Höhenverlauf, die genaue Anzahl der Höhenmeter und auch die zurückgelegte Strecke wird grafisch dargestellt.
Bildschirmfoto 2016-02-21 um 17.05.50
So sieht es bei Kilian Jornet aus 🙂
  • Im „Passiv“Modus kannst du dir neben der empfohlenen Erholungszeit auch eine nette Zusammenfassung der zurückgelegten Höhenmeter pro Tag, Woche, Monat und auch pro Jahr aktivieren. Das gilt auch für den Kompass. Zur aktuellen Uhrzeit werden neben Sekunden und Batteriestatus auch die derzeitige Höhenlage angezeigt.
  • Ebenfalls neu: Mit der Ambit3 Vertical kannst du den weltweit ersten Leistungsmesser fürs Laufen, die STRYD Running Technologie verwenden. Wie diese genau funktioniert kannst du HIER nachlesen. Die Vertical kann mit dem STRYD Sensor gekoppelt werden. Mit diesem Zusammenspiel siehst du via Livetracking deine energetische Beanspruchung als Wattzahl (= die physikalische Leistung) auf dem Uhrdisplay. Da ich diesen Sensor nicht habe, konnte ich diese Funktion leider noch nicht testen… hoffe aber, euch bald davon berichten zu können 🙂 WICHTIG: den Sensor musst du dir direkt bei STRYD kaufen. Er wird von Suunto nicht angeboten.
  • Was es für Zahlenfreaks noch gibt: Im alpinen Gelände hilft die sogenannte Power Anzeige beim Einteilen der Kraftressourcen. In diesem Anzeigemodus erfährst du Details über den Schwierigkeitsgrad und den dafür nötigen Kraftaufwand auf der aktuellen Route.

Mein Favorit

Bei meinen vorangegangenen Suunto Tests erwähnte ich immer wieder, dass mir das haptische Signal zum akustischen fehlt. Das ist jetzt Geschichte. Die Suunto Ambit3 Vertical verfügt über dieses „Rüttelsignal“. Zuerst kommt der gewohnte Piepton, dann folgen drei kurze Vibrationen. Direkt auf der Haut spürt man die Vibration sehr gut. Trägt man die Uhr über der Jacke, wird das Signal entsprechend schwach.

Dank diesem neuen Feature ist dieses Modell nicht nur für Höhenjäger geeignet, sondern auch für alle Straßenläufer.

Mutlisportmodus, Kommunikation mit Smartphone und alle anderen gewohnten Ambit3 Leistungen sind auch in der Vertical enthalten.

Mein Fazit: eine gelungene Weiterentwicklung mit hilfreichen Zusatztools – sowohl fürs Gelände, als auch für die Straße.

Die Ambit3 Vertical gibt es um € 420,– im Suunto Shop.

2 comments on “Suunto Ambit3 Vertical Produkttest

  1. Ich lese deine Ambit Tests immer sehr gerne. Technik interessiert mich vor allem dann, wenn sie für uns Läufer und Triathleten geeignet ist. Die Ambits können schon alle einiges. Das mit der „Rüttelsignal“ klingt wirklich spannend.

    Nutzt du eigentlich die Smart Notifications?

    1. Vielen DANK 🙂 das freut mich! Ja, das Rüttelsignal ist wirklich eine wertvolle Ergänzung… hilft sehr in der Hitze des Gefechts.

      Um ehrlich zu sein: ich habe sie ausgeschaltet… wenn ich trainiere, möchte ich mich ganz auf das Tun konzentrieren. Du?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.