Laufwege in Klagenfurt: die Sattnitz

Die Sattnitz – mein Ziel

Ich nützte wieder einen Morgenlauf, um neue Laufwege rund um Klagenfurt zu erkunden. Letzte Woche fiel meine Wahl auf die Sattnitz – eine Erhebung im Süden von Klagenfurt. Die Sattnitz ist ein Gebirgszug, der sich vom Keutschacher Seental bis zur Drau – Höhe Klopeiner See – erstreckt. Es ist eine markante Erhebung im Süden der Stadt, die ich bisher nur von unten kannte. Denn am Fuße führt – entlang der Glanfurt – ein beliebter Laufweg. Ich hatte bereits schon einiges von den einsamen Laufwegen auf der Sattnitz gehört… vor allem Alfred Netrval erkundete bereits mehrmals interessante Pfade.Bildschirmfoto 2013-09-09 um 12.36.05

Ich startete in der Klagenfurter Innenstadt los und nahm die St. Ruprechter Straße immer geradewegs Richtung Süden. Sie führt über den Südring und die Glanfurt. Am Ende der Straße beginnt ein steiler Weg steil bergauf. Lass dich nicht vom Schranken abschrecken… rechts ist ein schmaler Pfad für Fußgänger. Direttissima geht es den Wanderweg Nr.44 hinauf. Mit Beginn der Bewaldung wird der Asphaltweg zu einem Forstweg. Am Ende des steilen Anstieges befinden sich Wasserreservoirs für die Stadt Klagenfurt – und das schon sehr über 100 Jahren.

Laut einer älteren Wanderkarte hatte dieser Weg die Nr. 30 inne, doch durch die kürzlich erfolgte Neuerung des Wegenetzes kam es zu dieser Änderung.

Laufwege Sattnitz
Hier gibt es noch viiiiel zu entdecken!

Der Weg führt nun leicht bergauf in Serpentinen zuerst gen Süden und dreht dann Richtung Westen. Nach einiger Zeit geht es wieder steil bergauf. Doch dieses Mal auf einem Pfad, der zum Ausblickspunkt oberhalb der Sattnitzsiedlung führt. Dreht man vom Laufweg Richtung Norden ab, eröffnet sich ein schöner Blick auf die Kärntner Landeshauptstadt. Ich wählte weiterhin den Weg Nr. 44 Richtung Zwanzgerberg bzw. Predigtstuhl. Es geht nun flach durch den Wald. Der Boden ist weich und an diesem Sommermorgen. Im Gegensatz zum Kreuzbergl, wo bereits am frühen Morgen zahlreiche LäuferInnen anzutreffen sind, bewegte ich mich auf der Sattnitz ganz alleine. Kein Mensch weit und breit. Der Weg endet an einer Lichtung, die direkt in den Ort Zwanzgerberg führt. Als nette Erweiterung der Strecke lässt sich von hier aus die Erhebung „Predigtstuhl“ (711m ü. M) erklimmen.

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Zwanzgerberg
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Morgentlicher Blick auf Ebenthal

Da die Zeit eilig voranschritt nahm ich die Straße hinunter nach Ebenthal. Leider entdeckte ich auf die Schnelle keinen Offroad Weg und musste daher mit den Asphaltserpentinen vorlieb nehmen. Von dort lief ich den direktesten Weg über den Radweg entlang der Ebenthaler Straße zurück in die Stadt. Alternativ lässt es sich auch nett der Glanfurt entlang laufen und dann wieder auf der St. Ruprechter Straße retour zum Ausgangspunkt.

Es wurde eine nette 16km Runde mit 300m Anstieg. Die detaillierten Routeninfos kannst du dir HIER auf Movescount ansehen.

Fazit: die Sattnitz bietet zahlreiche Laufstreckenschätze, die ich in den nächsten Wochen und Monaten laufend entdecken möchte. Es sind durchwegs anspruchsvolle Anstiege dabei, da der Gebirgszug gerade in Richtung Norden eine Wand bildet. Aber genau das lieben wir ja 🙂

Verdiente Stärkung aus dem Backhaus Walter

In diesem Sinne… viel Spaß bei euren Entdeckungsreisen 🙂 und gönnt euch nach eurem Run eine leckere Stärkung. Ich „überfiel“ meinen Lieblingsbäcker – das Backhaus Walter in der 10. Oktober Straße 🙂 mhhh…! Mahlzeit!

 

 

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