SCHNELL WEG: ISTRIEN & LAUFEN

Am Freitag packte mich die Sehnsucht nach Stille, Samstag früh saßen wir bereits im Auto nach Istrien, Kroatiens  nordwestliche Halbinsel. Laufen – ohne Winter, Lärm, Arbeit, Schnee… dafür bei milden Temperaturen, Stille bzw. Meeresrauschen, auf einsamen Laufwegen,… genau das wartete an der istrischen Küste auf uns!

Bereits vor gut einem Jahr berichtete ich auf runningzuschi.com von unserer geliebten Unterkunft nördlich von Umag, der Villa Rosetta. Und dort quartierten wir uns auch dieses Mal ein. Kaum angekommen, hüpfte ich auch schon in meine Laufschuhe. Da es ja mehrheitlich über Trails ging, waren meine Salomon Sense die erste Wahl. SONY DSC

Dank der immer stärker werdenden Bedeutung des Bike-Tourismus in Istrien, kommen Jahr für Jahr mehr und vor allem immer besser ausgeschilderte Wege zum Vorschein. Das ist der Institution Istria Bike zu verdanken. Jene Besucher, die mit dem Areal noch nicht so vertraut sind, müssen sich keine Sorgen mehr machen: einfach den Istria Bike Schildern folgen – am besten in Kombination mit der wirklich guten Istria Bike Karte. Darauf sind nicht nur die Touren gekennzeichnet, sondern auch gut beschrieben. Höhenmeter und Terrain fehlen dabei natürlich nicht :-)!

Wir folgten anfänglich dem Weg Nr. 13, der durch die derzeit leeren Camping Areale rund um Savudrija führt. Doch dann ging es auf meinen geliebten Küstenweg oberhalb von Savudrija. Kaum jemand verirrt sich zu dieser Jahreszeit dort hin… Einsamkeit pur. Retour  ging es durchs Landesinnere. Nach einer wohlverdienten Ruhepause – mit Blick aufs Meer 🙂 – ging es zum Energietanken ins Restaurant Pergola. Ein absoluter Geheimtipp! Wer Fisch liebt, kann sich der Auswahl nicht erwähren. Aber auch Fleischliebhaber wie wir kommen in diesem HausSONY DSC voll auf ihre Rechnung. Rinderfilet mit Trüffel… ein knackfrischer Salat dazu… Mhhhh.

Trotz Mittelmeertief ging es am nächsten Tag wieder ans Meer. Dieses Mal der Weg in Richtung Umag, also gen Süden. Während die Radfahrer ihre „Esel“ im Stall ließen, hatten die Laufschuhe Hochsaison, genauso wie im Anschluss die Waschmaschinen… aber das ist eine andere Geschichte, die in den nächsten Tagen folgt 🙂

Wir kamen mit vollen Batterien zurück in den Winter… mal sehen, wie lange sie halten. Zum Glück ist das Laufparadies Istrien nur gute zwei Stunden von unserer Haustür entfernt. Nachahmen – sehr zu empfehlen!

Alle FOTOS von Horst von Bohlen

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