Reise in eine bessere Welt?!

Run for a better world?!

Schneller, höher, weiter – das sind die Attribute, die wir dem Sport zuordnen. Sieger werden und sein, als Erste(r) über die Ziellinie laufen – ein Traum vieler hart arbeitender Athleten. In Gesprächen mit Menschen aus allen Altersgruppen und Herkünften stellte ich für mich fest, dass genau dieses Denken jedoch viele vom aktiven Sport abhalten. Der Leistungsdruck im Berufsleben ist ihnen ausreichend. In ihrer (oft raren) Freizeit wollen sie sich  lieber dem Genuss widmen.

Und so stellt sich für mich immer wieder die Frage: kann Sport nicht auch Genuss sein? Muss es immer der tierische Ernst sein? Klar, Athleten, die dem Sport als Job nachgehen, sieht die Sache sicherlich etwas anders aus. WOBEI: Nur wenn sie das was sie tun, wirklich lieben, werden sie auch Erfolg ernten. „Würde ich das Laufen nicht so lieben, dann hätte ich über all die Jahre das harte Training und die vielen Bewerbe nicht absolvieren können,“ meinte einmal Paula Radcliffe.

The Journey for a better world

Doch kommen wir zurück zu den Hobbysportlern und jenen, die es vielleicht werden könnten: beim Durchsehen von Facebook Posts stieß ich auf das Projekt „NIKE better World – the journey“. Als ich mir das Intro Video ansah, lief mir die Gänsehaut über den Rücken. Sport pur – von einem Mann, dem es nicht um einen Spitzenrang geht oder um ein Duell mit Konkurrenten. Nein – es geht ihm ums Anstecken anderer. Das Zeigen, dass Bewegung Kraft gibt, Freude spendet und Menschen zusammenbringt. Es beweißt eindrucksvoll, dass die Leidenschaft zum Aktiv sein unsere Welt ein bisschen besser machen kann.

Es muß nicht gleich eine Reise quer durch die USA sein. Ich bin der Meinung – es reicht ein kurzer Lauf durch die traumhafte Landschaft Österreichs – gleich an welcher Ecke. Und das mit einem Lächeln auf den Lippen. Völlig egal, welches Ziel jeder einzelne für sich damit verfolgt: Training für einen Bewerb, abnehmen, Stress abbauen oder einfach nur abschalten!

Gestern hatte ich das tolle Vergnügen mit vier Sozialpädagoginnen des Schülerheims der HBLA Pfitzelstätten ein Bewegungstraining zu machen. Sie haben sich als Ziel gesetzt ihre Schüler zur Bewegung zu animieren. Bei einer 40-stunden Schulwoche sicherlich kein einfaches Unterfangen. Und doch: wir fanden einige Ansatzpunkte, um den rd. 200 Mädls und Jungs Bewegung schmackhaft zu machen. Und ich bin davon überzeugt, dass sie es schaffen werden. Denn mit ihrem engagierten und respektvollen Umgang mit den jungen Menschen machen sie sicherlich meines Erachtens einen wichtigen Schritt in Richtung – a better world! Vielen DANK!

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